Milano Marittima, Gartenstadt: Ein Spaziergang

Milano Marittima entstand nicht zufällig: Die Gartenstadt wurde 1912 von einer Gruppe Mailänder Unternehmer und dem Maler Giuseppe Palanti konzipiert. Palanti stellte sich eine „Feriengartenstadt“ vor, in der Villen inmitten des Pinienwaldes errichtet werden, ohne diesen zu zerstören. Diese Wanderung folgt seinem Verlauf: etwa anderthalb Stunden, komplett eben.

Hinweis: Bei den historischen Villen handelt es sich um Privathäuser; die Route kann von öffentlichen Plätzen, von Außenbereichen und von Gehwegen aus besichtigt werden.

1. Der Kanal und der Hafen

Wir beginnen am Kanal, der die Salinen speist und die historische Grenze zu Cervia bildet: Hier legten die ersten Boote an, und hier nahm das Projekt für die neue Stadt seinen Anfang. Die Brücke über den Kanal ist der ideale Orientierungspunkt: Auf der einen Seite Cervia mit seinen Salinen, auf der anderen der Pinienwald, in dem später Milano Marittima entstehen sollte.

2. Rotonda 1° Maggio

Das Wohnzimmer der Stadt, der Knotenpunkt eines nach dem Vorbild englischer Gartenstädte angelegten Straßennetzes: Die Straßen folgen keinem starren Raster, sondern grünen Kurven, die dem Pinienwald folgen. Rund um die Rotonda befinden sich historische Cafés und Einkaufsstraßen.

3. Die Jugendstilvillen im Pinienwald

In den Traverse und Alleen stehen noch immer die Villen aus den frühen Jahrzehnten: Jugendstil- und eklektische Villen, eingebettet ins Grüne, erbaut nach dem Gründungsprinzip: Die Villa im Wald, niemals der Wald der Villa geopfert. Beim Spaziergang entdecken Sie Türmchen, Loggien und historische Zäune. Denken Sie daran: Es handelt sich um Privathäuser, die von außen bewundert werden sollen.

4. Der monumentale Pinienwald

Die Reise endet dort, wo sie begann: im Pinienwald, jenem Erbe, das die Gartenstadt bewahrt, ohne es zu zerstören. Schattige Wege führen zurück ins Zentrum oder weiter zum Kurort.

Die vollständige Geschichte

Von der Gründung im Jahr 1912 bis heute: Wie Milano Marittima entstand.

Lesen Sie die Geschichte von Milano Marittima

Häufig gestellte Fragen

Warum heißt Milano Marittima so?
Weil es 1912 von einer Gruppe Mailänder Unternehmer gegründet wurde, die dem neuen Badeort den Namen ihrer Stadt geben wollten.
Wer hat Milano Marittima entworfen?
Der Plan für die Gartenstadt trägt die Handschrift des Mailänder Malers Giuseppe Palanti und ist vom englischen Modell der Gartenstädte inspiriert.
Wie lang ist die Reiseroute?
In gemächlichem Tempo etwa anderthalb Stunden, komplett flach: Kanal, Rotunde, historische Villen und Pinienwald.

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